Human Factors Konferenz Hamburg 2022

Konferenz Human Factors in der Schifffahrt


Die Branche diskutiert den menschlichen faktor

Initiiert durch das ZHFH findet vom 27. bis 28. Oktober 2022 in Hamburg die erste Konferenz rund um das Thema Human Factors in der deutschen Schifffahrt statt. Forscher:innen, Behörden, Unternehmen und Politik – Größen der Branche – erörtern Entwicklungen, stellen Konzepte und Ideen vor, diskutieren mögliche Trainingsansätze und Schulungskonzepte und erarbeiten in Thinktanks Empfehlungen für die Politik. In Vorträgen präsentieren Wissenschaftler:innen, Schifffahrts-Expert:innen und Kenner:innen der Branche ihren Blick auf das Thema Human Factors, stellen innovative Konzepte und Praxisbeispiele vor, diskutieren brennende Themen in Podiumsdiskussionen und erörtern Fragen zu folgenden Themenclustern.

  • Mensch & Maschine – Chancen & Risiken der Automatisierung
  • Psyche & Performance – Spitzenleistung, Belastungsgrenzen und Resilienz
  • Kulturwandel – Entwicklungen der Schifffahrt – quo vadis?
  • Forschung & Training – HF-Forschung in die Praxis bringen
  • Krisenprävention – Aus Krisen lernen – Best & Bad Practice
  • Multiprofessionell & vernetzt – Alle an einem Strang

Human Factors erhalten wie in anderen sicherheitskritischen Branchen wachsende Aufmerksamkeit in der Schifffahrt. Die Pandemie hat zudem dazu beigetragen, den Zusammenhang zwischen unberechenbarer Umwelt und Mensch, zwischen Arbeitsumgebung, psychischen Einflussfaktoren und Individuum neu zu beleuchten, ebenso die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Und auch die IMO sieht, wie die MSC 104/15/5 von Juni 2021 zeigt, in diesen Zusammenhängen mit Blick auf die Zukunft einen entscheidenden Faktor für die Weiterentwicklung der STCW, der Branche überhaupt und die Erhöhung der Sicherheit. Diese Transformation wird in den kommenden Jahren die Schifffahrt vor neue Herausforderungen stellen. Wer sich mit dem Thema Human Factors nicht jetzt beschäftigt, wird schon bald den Anschluss verlieren.

Im Mittelpunkt steht der Mensch, nicht die Maschine.

Fokus der Konferenz ist das Individuum, seine Psyche, seine Belastungen im komplexen maritimen Arbeitsumfeld. Technische Hilfsmittel und Innovationen ermöglichen dem Menschen zwar, immer komplizierter aufgebaute Maschinen und Schiffe zu steuern, überfordern zunehmend aber seine Fähigkeit, die vielen Informationen als einzelner zu verarbeiten. Glaubt man den Statistiken der Unfallforschung, dann ist der Mensch die größte Fehlerquelle. Umgekehrt bleibt er oder sie auch die letzte Schutzbarriere. Um dieses Spannungsfeld herum werden sich die Beiträge gruppieren, den Mensch in seiner technisierten Arbeitsumgebung, seinen spezifischen Belastungen auf See betrachten, genauso die Möglichkeiten, Ressourcen und Skills, die in ihr oder ihm schlummern.

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