Bug

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In der Computerwelt wird oft von „Bugs“ gesprochen, wenn Programme oder PCs nicht richtig funktionieren.

Ursprünglich kommt der Begriff tatsächlich von einem “Insekt” oder “Käfer”. Zu Anfang waren Computer große Schränke mit vielen technischen Schaltern und Relais bestanden. Der erste große zunächst unerklärliche Computer- bzw. Systemfehler entstand im Jahr 1945. Eine Motte (Bug) war in einen Schalter geflogen und hatte ihn außer Funktion gesetzt. Das führte zum Ausfall des gesamte Computers.

  • Zunächst: Ein Bug hat in der IT-Welt nichts mit dem vorderen Teil eines Schiffs zu tun.
  • Der Begriff Bug steht für Programm- oder Systemfehler, zumeist eine fehlerhafte Programmierung.
  • Bugs können in Software, auf Webseiten und in Computerspielen auftreten, hier partielle Störungen verursachen, im extremeren Fall das Gesamtsystem blockieren bzw. zu dessen Ausfall führen.
  • Werden Bugs durch nachträgliche Updates behoben, nennt man dies oft auch Bugfix.
  • Es gibt auch Bugs in der Hardware, wenn beispielsweise ein Stromkabel defekt ist und einen Kurzschluss verursacht.
  • Übertragen auf ein soziotechnisches Mensch-Maschine-System können Bugs also in der Hard- wie der Software der technischen Einrichtungen vorkommen und Störungen verursachen, gleichermaßen können auch Bugs auf der Seite der menschlichen Bediener in der Hard- oder Software stecken, Ressourcen unnötig binden und das System belasten.
  • Hardware = physiologische Belastungen
  • Software = psychologisch-mentale Belastungen

⇢ Blockaden ⇢ Ressourcen (mentale)Belastung (mentale)Beanspruchung (mentale)

Bereinigung von Bugs – unabhängig wo im System – führt zu höherer Resilienz des Gesamtsystems.

Scherzhaft wird in der IT-Welt oft folgende Satz verwendet, wenn Nutzer Bugs entdecken: “It’s not a bug, it’s a feature!

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