Beanspruchung (mentale)

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Eine psychische Beanspruchung ist nach DIN EN ISO 10075-1 „die unmittelbare (nicht langfristige) Auswirkung der äußeren psychischen Belastung auf ein Individuum in Abhängigkeit von seinen jeweiligen überdauernden wie aktuellen Voraussetzungen, einschließlich der individuellen Bewältigungsstrategien“ (Coping-Strategien). Während Belastungen objektive, äußere Einflüsse darstellen, ist die Beanspruchung also etwas Subjektives und hängt von dem individuellen Eindruck wie auch seiner aktuellen mentalen Konstitution, wie seinen Ressourcen ab. Belastungen werden individuell verschieden verarbeitet. So können gleiche äußere Belastungen bei verschiedenen Personen auch zu einer unterschiedlichen subjektiven Beanspruchung führen. (⇢Belastungs-Beanspruchungs-Modell)

Belastungs-Beanspruchungs-Modell; ⇢ Ressourcen

Souverän genutzte Copingstrategien führen zu mehr Resilienz.

Äußere Belastungen können also je nach aktueller physischer wie psychischer Konstitution zu ganz einer unterschiedlich hohen Beanspruchung führen, die davon abhängt, welche Ressourcen einem Individuum aktuell zur Verfügung stehen.

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