CRISIS – Agieren in Krisen

Methoden-Training zur präventiven Vorbereitung auf Krisen. Wie Teams es schaffen, auch im Ausnahme-Fall souverän zu agieren, eine sichere Krisenkommunikation vorbereiten und Entscheidungs- und Handlungssicherheit sicherzustellen.

Ort: Hamburg oder Inhouse

Konzepte zur mentalen Prävention

Bestandteile:
  • Entscheiden & Handeln unter Unsicherheit
  • Verhaltenstendenzen unter Druck (Bias)
  • Menschliche Leistungsgrenzen, Fatigue und Stress
  • Geteiltes Mentales Modell und Situation Awareness
  • Faktoren, die Fehlertoleranz und systemische Resilienz erhöhen
  • praxisnahe Tools zum Erhalt und zur Steigerung mentaler Leistung
  • Organisationales Lernen aus Krisen zur Steigerung der Resilienz
  • Prävention: Sich auf Krisen proaktiv vorbereiten
Lernziele: Nach diesem Training stehen den Teilnehmenden Kenntnisse über und Methoden zu folgenden Bereichen zur Verfügung:

  • Bewusstsein für Grenzen der eigenen Verarbeitungskapazität
  • Kenntnisse zur Selbstbeobachtung, Emotionssteuerung und Steigerung persönlicher Resilienz
  • Bewusste Lenkung von situativer Aufmerksamkeit
  • Tools zur Reduktion kurzfristiger Überlastungen
  • Awareness für gefährliche Verhaltenstendenzen in Notsituationen und Werkzeuge zu deren Vermeidung
  • Verständnis für die Wichtigkeit des Human Factors in der täglichen Operation
  • Praxisorientierte Anwendung von Tools zur Entscheidungsfindung
Ihr Nutzen:
  • Ihre Organisation bzw. ihr Team ist vorbereitet für kommende Krisen
  • Die Teilnehmenden entscheiden und agieren souveräner, auch in unruhigen Zeiten
  • Sie investieren in die Prävention, bereiten sich proaktiv vor
  • Das Team erhöht insgesamt seine mentale Leistungsfähigkeit, nicht nur in kritischen Momenten
Dauer: 1 Tag (Basis-Seminar) / 3 Tage (Experten-Seminar) + ggf. Workshop
Teilnehmerzahl: 10 – 20
Veranstaltungsort: Hamburg bzw. Inhouse nach Absprache
Zielgruppe: Teams und Führungsstäbe aus sicherheitskritischen Arbeitsbereichen, aus der Schiff- und Luftfahrt, dem Gesundheitswesen, Polizei, Feuerwehr, Energiesektor, Qualitätsmanagement und komplexen Wirtschaftsunternehmen

 

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Beschreibung

Moderne Arbeitsumfelder wie das eines Cockpits oder einer Schiffsbrücke stellen gleich wie Organisationen, Konzerne und Wirtschafts- unternehmen Systeme aus komplexen Vorgängen dar. Akteure und Teams müssen eine große Informationsfülle verarbeiten, souverän auf neue Situationen reagieren, selbst dann, wenn dafür noch keine vorgefertigte Strategie existiert. Schon im „Normalbetrieb“ übersteigt dies die Verarbeitungsleistung eines Einzelnen. Im Falle von Störungen und Krisen bedeutet dies eine besonders große Gefahr. Denn ausgerechnet dann ist die kognitive wie mentale Leistungsfähigkeit jedes Teammitglieds, genauso wie die Reaktions- und Kommunikationsfähigkeit eines Teams bzw. einer Organisation besonders anfällig für Fehler.

  • Wie kann ein Team im Ausnahme-Fall souverän agieren, sichere Krisenkommunikation für unvorhergesehene Situationen vorbereiten?
  • Welche unreflektierten Denk-, Verhaltens- und Reaktionsweisen bergen besondere Gefahrenpotentiale?
  • Welche Methoden, Kommunikations-Strategien und psychologischen Werkzeuge helfen, trotz Belastung die Resilienz eines Systems sicherzustellen, ein klares mentales Modell der Situation zu erzeugen, Entscheidungs- und Handlungssicherheit zu gewährleisten?
  • Welche Techniken nutzen, Überblick zu behalten, negative Einflüsse von Groupthink und Gefahrenquellen aufzufangen? In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden ihre persönlichen Leistungsgrenzen kennen. Sie erfahren in Theorie und Praxis, dass selbst sie als absolute Experten auf ihrem Gebiet Fehler machen, es nicht alleine von Fachkompetenz und Ratio abhängt, ob jemand sich ggf. richtig oder falsch entscheidet. In den theoretischen Teilen werden Bias – Denkverzerrungen und Verhaltenstendenzen unter Druck – vorgestellt, deren Gefahren, Herkunft und Auswirkungen besprochen, Fehlerketten, -ursachen und Einflussfaktoren analysiert sowie Vermeidungsstrategien vorgestellt.

In den praktischen Sequenzen machen die Teilnehmenden in Simulationen die Selbsterfahrung. Stress- und Drucksituationen ausgesetzt erkennen sie die eigenen Leistungsgrenzen, erfahren gefährliche Verhaltensautomatismen am eigenen Leib, erproben neue Formen der emotionalen Selbststeuerung, der gesicherten Kommunikation und Entscheidungsfindung trotz Unsicherheit.
Zudem werden Methoden der Krisen-Aufarbeitung vermittelt; wie also eine Organisation Erfahrungen einer Krise für künftige Notsituationen nutzbar machen und so zu einer „lernende Organisation“ werden kann. In der abschließenden Reflexion des Trainings erarbeiten die Teilnehmenden konkret, wie sie die Resilienz und Fehlertoleranz ihres Systems erhöhen können, um damit mehr Krisensicherheit zu etablieren. Auf Wunsch kann sich hieran ein moderierter Workshop zur gezielten Maßnahmen-Planung anschließen, den wir im Fall einer geschlossenen Inhouse-Schulung auch empfehlen.

Unser Training passen wir auf Ihre Bedürfnisse und die spezifischen Inhalte Ihrer Branche an. Sprechen Sie mit uns!

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